10 gute Gründe für Bauen mit Holz // Haas Gewerbebau

10 gute Gründe für Bauen mit Holz

Eine gute Möglichkeit klimafreundlich zu bauen, ist die Verwendung von Holz als Baustoff. Denn jeder Holzersatz – einschließlich Stahl, Kunststoff und Zement – benötigt viel mehr Energie als Holz selbst. Bauen mit Holz hilft jedoch nicht nur der Umwelt: Der Baustoff bietet Bauherren und Architekten eine ganze Reihe weiterer Vorteile.

Bauen mit Holz und Glas

1. Holz bietet eine natürliche Wärmeisolierung

Aufgrund der Lufteinschlüsse in seiner Zellstruktur ist Holz ein ausgezeichneter natürlicher Isolator. Holz isoliert 15 Mal besser als Mauerwerk und Beton, 400 Mal besser als Stahl und 1.770 Mal besser als Aluminium. Diese einzigartige Eigenschaft hilft, die Kosten für das Heizen und Kühlen eines Gebäudes zu reduzieren.

2. Holz ist eine natürliche Klimaanlage

Holz reagiert ständig auf seine Umgebung. Wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, nimmt Holz Feuchtigkeit auf. Wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, gibt es Feuchtigkeit ab. Holz wirkt wie eine "natürliche Klimaanlage" und hält die Raumtemperatur konstant. In Holzhäusern herrscht aufgrund der feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Holzes daher ein gleichmäßiges und angenehmes Raumklima.

3. Holz ist ein langlebiges Baumaterial

Damit die für die Verrottung von Holz verantwortlichen Bakterien und Schimmelpilze wachsen können, müssen zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein: Es muss die richtige Menge an Feuchtigkeit und viel Sauerstoff vorhanden sein. Wenn, wie bei einem modernen Holzhaus die Bedingung der richtigen Menge an Feuchtigkeit nicht erfüllt ist, wird das Holz nicht verrotten. Das beste Beispiel für die Langlebigkeit von Holz sind die noch zahlreich vorhandenen mittelalterlichen Fachwerkhäuser. Diese Häuser sind auch viele Jahre nach ihrem Bau immer noch stabil. Fazit: Holz ist ein sehr langlebiges Baumaterial für Wohnhäuser und Gewerbebauten.

4. Holz ist leicht und doch stabil

Je älter der Baum ist, desto stärker ist das Holz, das er produziert. Nach der Ernte eines Baumes verliert die Zellulosemolekülstruktur, die dem Holz seine Festigkeit verleiht, das Wasser in seinen Zellen. Dies verursacht eine Kristallisation und macht das Holz stark. Wenn Holz so alt ist wie der Baum zur Erntezeit, ist es am stärksten. Mit anderen Worten: Das Holz eines 100 Jahre alten Baumes wird 100 Jahre nach der Ernte am stärksten sein. Im Verhältnis zum Gewicht ist Holz zudem viermal stärker als Stahl.

5. Bauen mit Holz bietet fast unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten

Die ausgezeichnete Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht des Baustoffes Holz eröffnet Bauherren und Architekten bei Holzbauten eine gestalterische Freiheit, wie es kaum ein anderes Baumaterial vermag. Dies gilt sowohl beim privaten Hausbau wie auch bei Gewerbebauten und Verwaltungsgebäuden.

6. Kurze Bauzeiten beim Holzbau

Beim Bau von Holzkonstruktionen muss nicht auf das Trocknen der Struktur gewartet werden. Daher ermöglicht die "trockene" Konstruktionstechnik zusammen mit der Möglichkeit ein Haus aus Holz weitestgehend vorfertigt auf der Baustelle zu montieren eine nicht unerhebliche Zeit- und Kostenersparnis. Ob für private Bauherren oder bei Gewerbebauten – Bauen mit Holz ermöglicht kurze Bauzeiten und einen schnellen Bezug der fertigen Immobilie.

7. Hoch feuerbeständiges Material

Obwohl es ein brennbares Material ist, hat Holz eine sehr hohe Feuerbeständigkeit. Bei einem Feuer bildet sich auf der Oberfläche eine Sperrschicht aus Holzkohle, welche die Ausbreitung der Flammen in das Holz verhindert. Holz bleibt bei einem Brand länger stabil und tragfähig als beispielsweise Stahl.

8. Bauen mit Holz entlastet die Umwelt

Die Produktion und Verarbeitung von Holz verbraucht viel weniger Energie als die meisten anderen Baumaterialien. Als Faustregel gilt: Bei der Produktion und Verarbeitung eines Kubikmeters Holz gelangt rund eine Tonne Kohlendioxid weniger in die Atmosphäre als bei der Produktion und Verarbeitung der gleichen Menge Beton oder Ziegel.

 

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